Ludger Nöring

Neues vom Spielführer

Liebe Clubmitglieder, liebe Gäste,

an dieser Stelle veröffentlicht unser Spielführer Ludger Nöring jegliche Änderungen zum Spielbetrieb, Regeländerungen, Platzregeln, Fragen zur Etikette usw.

Bitte schauen Sie regelmäßig auf diese Seite, Sie erfahren immer etwas Neues.

Regeln - Etikette - Spieltempo

6-7 Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel

Der Spieler muss ohne unangemessene Verzögerung und in Übereinstimmung mit jeder von der Spielleitung für das Spieltempo ggf. erlassenen Richtlinie spielen. Zwischen der Beendigung eines Lochs und dem Abspielen am nächsten Abschlag darf der Spieler das Spiel nicht unangemessen verzögern.

STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-7:

Lochspiel — Lochverlust

Zählspiel — Zwei Schläge

Wettspiele gegen Par

— siehe Anmerkung 2 zu Regel 32-1a

Wettspiele nach Stableford

— siehe Anmerkung 2 zu Regel 32-1b

Bei anschließendem Verstoß — Disqualifikation.

In vielen Sportarten gibt es Richtzeiten, in denen die Teilnehmer ihre jeweiligen Leistungen erbringen müssen. Dies dient überall der reibungslosen Organisation des Wettkampfs und verhindert, dass sich einzelne Teilnehmer auf Kosten anderer Mitbewerber zuviel Zeit nehmen. Es handelt sich hier also um eine Regel zur Aufrechterhaltung des Spielflusses im Interesse aller anderen Spieler auf dem Platz. Sie ist damit eine Regel gegen Rücksichtslosigkeit und Egoismus.

Beispiele für eine unangemessene Verzögerung sind z. B. - Bälle suchen im Aus - Länger als fünf Minuten einen Ball suchen - Mehr als ein Loch vor sich frei haben und die wartende Gruppe hinter sich nicht durchspielen lassen - Wiederholt nicht spielbereit sein, wenn man an der Reihe ist (nicht am Ball stehen, Handschuh noch nicht angezogen, Schläger noch nicht gewählt)

Es ist Sache einer engagierten Spielleitung, diese Regel zu nutzen, um dafür zu sorgen, dass eine Runde in einem Wettspiel keine sechs Stunden dauern muss.

Die Spielleitung sollte daher langsame Spieler nicht nur pauschal ermahnen, sondern im Wiederholungsfall die Strafe aus Regel 6-7 oder einer von ihr aufgestellten Wettspielbedingung aussprechen.

Ein Mitglied der Spielleitung überprüft die Spielgeschwindigkeit.

Anmerkung 1: Verzögert der Spieler unangemessen das Spiel zwischen den Löchern, verzögert er das Spiel des nächsten Lochs und zieht sich, außer bei Wettspielen gegen Par oder nach Stableford (siehe Regel 32), für jenes Loch die Strafe zu.

Anmerkung 2: Zur Verhinderung langsamen Spiels darf die Spielleitung in der Ausschreibung eines Wettspiels (Regel 33-1) Richtlinien für das Spieltempo erlassen, einschließlich zulässiger Höchstzeiten zur Vollendung einer festgesetzten Runde, eines Lochs oder eines Schlags.

Im Lochspiel darf die Spielleitung in einer solchen Bedingung die Strafe für einen Verstoß gegen diese Regel wie folgt abändern:

Erster Verstoß — Lochverlust

Zweiter Verstoß — Lochverlust

Bei anschließendem Verstoß — Disqualifikation

Im Zählspiel darf die Spielleitung in einer solchen Bedingung die Strafe für Verstoß gegen diese Regel wie folgt abändern:

Erster Verstoß — Ein Schlag

Zweiter Verstoß — Zwei Schläge

Bei anschließendem Verstoß — Disqualifikation

Anm. 2: Diese Regelung ist in Clubwettspielen kaum durchführbar. Sie verlangt mehrere Platzrichter auf dem Platz, die nicht nur regelkundig sein müssen, sondern auch Erfahrung in der Zeitnahme von Spieler haben. Sie ist jedoch am wirkungsvollsten, da die Strafe nicht als eine späte Reaktion auf eine nicht mehr zu korrigierende Langsamkeit angewandt wird, sondern bereits auf der Runde zu einem schnelleren Spiel animiert. Lässt eine Spielergruppe durchspielen, bekommt sie damit die Zeit der nachfolgenden Gruppe. Sie gewinnt damit zehn Minuten (Startzeitenintervall) obwohl sie den Ball nur fünf Minuten suchen durfte.

siehe: http://www.golf.de/dgv/rules4you/regeln/regeln_detail.cfm?regel=6-7 

Spieltempo

Zügig spielen und Anschluss halten Spieler sollten ein zügiges Spieltempo einhalten. Die Spielleitung kann Richtlinien zur Spielgeschwindigkeit aufstellen, an die sich alle Spieler halten sollten. Es liegt in der Verantwortung einer Spielergruppe, Anschluss an die Gruppe vor sich zu halten. Fällt sie ein ganzes Loch hinter der Gruppe vor sich zurück und hält sie die ihr folgende Gruppe auf, sollte sie dieser das Durchspielen anbieten, gleich wie viele Spieler in dieser Gruppe spielen. Falls eine Spielergruppe zwar kein ganzes Loch vor sich frei hat, es aber dennoch deutlich wird, dass die nachfolgende Spielergruppe schneller spielen kann, so sollte der nachfolgenden Gruppe das Durchspielen ermöglicht werden.

Auf den Schlag vorbereitet sein Spieler sollten unmittelbar bereit sein, ihren Schlag zu spielen, wenn sie an der Reihe sind. Wenn sie auf oder nahe dem Grün sind, sollten sie ihre Golftaschen oder -wagen an einer Stelle abstellen, die es ihnen ermöglicht, schnell vom Grün zum nächsten Abschlag zu gelangen. Sofort nach Beendigung eines Lochs sollten die Spieler das Grün verlassen.

Langsames Spiel ist ein Grund, dass manche Spieler nicht mehr an Wettspielen teilnehmen. Das Problem ist weniger die Anzahl Schläge als viel mehr ein viel zu langsames Tempo zwischen den Schlägen. Wer nach dem Motto spielt "Ich lasse mich nicht hetzen", der muss sich fragen lassen, wieso er sich das Recht herausnimmt, die Spieler hinter sich aufzuhalten. Diese sind vielleicht nur nicht in Sichtweite, weil sie die Hoffnung verloren haben, durchspielen zu dürfen.

Es macht keinen Sinn, dass alle drei Spieler erst nach links an den Fairwayrand zum Ball des ersten Spielers gehen und danach gemeinsam an den rechten Fairwayrand zum Ball des nächsten Spielers. Der Spieler des Balles rechts muss nach dem Schlag seines Mitbewerbers am linken Rand unmittelbar spielbereit an seinem Ball stehen.

Zusammenfassung, Strafen für Verstoß

Befolgen Spieler die Richtlinien in diesem Abschnitt, wird das Spiel für jeden angenehmer.

Missachtet ein Spieler fortgesetzt diese Richtlinien während einer Runde oder über einen gewissen Zeitraum zum Nachteil anderer, so wird der Spielleitung empfohlen, geeignete disziplinarische Maßnahmen gegen diesen Spieler zu erlassen. Solche Maßnahmen können z. B. aus einem Spielverbot auf dem Platz für eine gewisse Zeit oder in einer Sperre für eine Anzahl von Wettspielen bestehen. Dies erscheint im Interesse der Mehrheit aller anderen Spieler, die Golf in Übereinstimmung mit den vorgenannten Richtlinien spielen wollen, gerechtfertigt. Im Fall eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Etikette kann die Spielleitung einen Spieler nach Regel 33-7 disqualifizieren.

Die Sperre für zukünftige Wettspiele ist durch den Vorstand oder Betreiber einer Golfanlage auszusprechen. Man muss nicht nur die mögliche Härte für den betroffenen Spieler betrachten (und dann Milde walten lassen) sondern auch berücksichtigen, dass andere Mitglieder des Golfclubs sich regelkonform verhalten und es sicher verdient haben, nicht dauernd von rücksichtlosen Mitbewerbern gestört zu werden.

Die Disqualifikation für einen schwerwiegenden Etiketteverstoß kann für alle Verstöße verhängt werden, die der Spieler zwischen dem ersten Abschlag und der Rückgabe der Zählkarte vornimmt. Für Handlungen davor und danach kann der Golfclub nur Sanktionen über seine Platzordnung vornehmen, da außerhalb des Spiels keine Golfstrafen verhängt werden können.

überarbeitete Platzregeln - Stand April 2015 (Link zum DGV)

Platzregeln (Stand: April 2015)

1. Ausgrenzen (Regel 27 - 1) sind gekennzeichnet durch weiße Pfosten und alle dem Platz zugewandten Innenkanten der öffentlichen Straßen und Wege. „Ein Ball, der die öffentliche Straße, die zu AUS erklärt worden ist, kreuzt und jenseits dieser Straße zur Ruhe kommt, ist im AUS, auch wenn er auf dem anderen Teil des Platzes liegt.“ Aus den „Entscheidungen zu den Golfregeln 2012-2015“.

2. Wasserhindernisse (Regel 26) - Wasserhindernisse sind durch gelbe Pfosten, - seitliche Wasserhindernisse sind durch rote Pfosten gekennzeichnet.

3. Hemmnisse (Regel 24) Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1)

Der Baum an Loch 5 Ost ist Bestandteil des Platzes incl. Drahtgeflecht.

Befestigte Wege, Kanaldeckel, Sprinkler, Brücken, gelbe, rote & blaue Pfosten und Markierungssteine im Gelände, gelten als unbewegliches Hemmnis (24-2) Erleichterung gem. Regel oder im speziellen Fall gem. Drop-Zone.

Trifft der Ball eine Stromleitung muß der Schlag straffrei wiederholt werden.

Behindern mit Stützen befestigte Bäume die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs eines Spielers, muß der Ball straflos aufgenommen und in Übereinstimmung mit dem in Regel 24-2b (I) vorgeschriebenen Verfahren fallengelassen werden. Dabei darf der Ball gereinigt werden.

Alle Flächen die mit den Holzchips ausgelegt sind ( z.B. Gießringe, Baumscheiben oder Wege etc ) gelten als unbewegliches Hemmnis nach Regel 24.2.

4. Boden in Ausbesserung (Regel 25) ist durch blaue Pfosten gekennzeichnet. Von den Wintergrüns, die als Boden in Ausbesserung gekennzeichnet sind, darf nicht gespielt werden. Strafe für Verstoß gegen Platzregel

Lochspiel: Lochverlust, Zählspiel: 2 Strafschläge

Sonderplatzregeln (zeitl. befristet) sind ggf. durch Aushang bekanntgemacht.

Markierungen ( Steine 100m und 150m zum Grünanfang und Bodenplatten 100m, 150m und 200m zur Grünmitte) 

Entfernungsmesser: Die Spielleitung erlaubt die Benutzung von Geräten, die ausschließlich die Entfernung messen oder abschätzen. Regel 14-3 (Siehe auch Wettspielbedingungen 2012!)

Spiel- und Vorgabenausschuss 2016

Der Spiel- und Vorgabenausschuss unterstützt seinen Vorsitzenden, den Spielführer, in der Ausübung seines Amtes und ist Spielleitung im Sinne der Golfregeln für die Durchführung des allgemeinen Spielbetriebs. Er achtet darauf, dass die regelgerechte, einheitliche Abwicklung des Spielbetriebes nach den Regeln und Ordnungen gewährleistet ist.

Die Mitglieder des Spiel- und Vorgabenausschusses sind:

Vorsitzender: Ludger Nöring

Böckmann, Josef
Heming, Bernard
Hubbert, Uwe
Lanvermann, Luca
Wisseling, Jürgen

Neu in den Golfregeln auch nachzulesen unter Regel 6-3 im aktuellen Regelbuch.

"erscheint der Spieler noch innerhalb von fünf Minuten nach der eigentlichen Startzeit im Wettspiel noch spielbereit am Abschlag wird er nicht disqualifiziert. Die Strafe für verspätetes Erscheinen ist im Zählspiel (2 Strafschläge), im Lochspiel (Lochverlust). Die Strafe der Disqualifikation wird ausgesprochen, wenn der Spieler später als 5 Minuten nach der eigentlichen Startzeit am Abschlag erscheint."